Weihnachtslieder online

25. Dezember 2008

Sogar Woody Allen spielte in Dresden „Oh Tannenbaum”. Umgekehrt kommt es hierzulande eher selten vor, dass zwischen entspringendem Ros’ und dem wohl dazugehörigen Dornwald auch ein Weihnachtslied in englischer Sprache erklingt. Zumindest einstimmige Versionen mit Begleitung können in Form von Noten englischsprachiger Weihnachtslieder im Internet gefunden werden. Für größere Vielfalt halten sicher auch außerhalb der sächsischen Hauptstadt einige Thalia-Buchhandlungen eine Version der „Christmas Tunes” bereit.

Derweil spielt YouTube ohnehin fast jede wünschenswerte oder lieber ungehörte Weihnachtsliedvariante. Zum Beispiel die Klassiker Joy To The World (Nat King Cole), The First Noel (Frank Sinatra), Hark! The Herald angels sing (Johnny Cash); jedenfalls nicht von Mariah Carey gesungen.


Have yourself a merry little Christmas, …

Katie Melua

28. Oktober 2008

Katie Melua ist eine britische Sängerin mit georgischen Wurzeln. Die tolle Musik hat auch in der Tat schon eine „Collection” verdient, womit wohl eine abgeschwächte Form des „Best Of”-Albums gemeint ist. Vielleicht lohnt sich für jene, die im Besitz der vorhergehenden Alben sind, vielleicht auch der simple Zukauf einzelner iTunes-Tracks …

Chemo Tsitsi Natela (Liedtext)
Zu Georgien: Im Blog-Eintrag vom 15. August 2008 schreibt über ihre Seite des Georgien-Konflikts / -Krieges.

Call Off The Search:
Call Off The Search
Crawling Up A Hill
The Closest Thing To Crazy (2)
My Aphrodisiac Is You
Learnin’ The Blues
Blame It On The Moon
Belfast (Penguins and Cats)
I Think It’s Going To Rain Today
Mockingbird Song
Tiger In The Night
Faraway Voice
Lilac Wine

Piece By Piece:
Shy Boy (2)
Nine Million Bicycles (2) (3) (4) (5) (6)
Piece By Piece
Katie Melua Halfway Up The Hindu Kush
Blues In The Night
Spider’s Web
Blue Shoes
On The Road Again
Thank You, Stars
Just Like Heaven (2)
I Cried For You (2) (3) (4)
I Do Believe In Love

Pictures:
Mary Pickford (Used To Eat Roses)
All In My Head
If The Lights Go Out (2) (3) (4) (5)
What I Miss About You
Spellbound
What It Says On The Tin
Scary Films
Perfect Circle
Ghost Town
If You Were A Sailboat (2) (3)
Dirty Dice
In My Secret Life

Außerdem:
Deep Purple (Call Of The Search – B-Side)
Downstairs To The Sun (Closest Thing To Crazy – B-Side)
Have Yourself a Merry Little Christmas (Shy Boy – B-Side)
It’s Only Pain
Jack’s Room (Crawling Up A Hill – B-Side)
Looking For Clues (If the Lights Go Out – B-Side)
Lucy In The Sky With Diamonds (It’s Only Pain – B-Side)
Pictures on a Video Screen (I Cried for You – B-Side)
Somewhere In The Same Hotel (The Katie Melua Collection)
The Shirt Of A Ghost (Call Of The Search – B-Side)
Toy Collection (The Katie Melua Collection)
Two Bare Feet (2) (3) (4) (The Katie Melua Collection)
When You Taught Me How To Dance (The Katie Melua Collection)

Live:
Blame It On The Moon
Blues In The Night (2) (3) (4)
Call Off The Search (2)
Closest Thing To Crazy
Crawling Up A Hill (2) (3) (4) (5)
Downstairs To The Sun
Faraway Voice
Ghost Town (2)
Heartbreak Hotel
I Cried For You (2) (3) (4) (5)
I Put A Spell On You (2)
I Think It’s Going To Rain Today
If The Lights Go Out (2)
If You Were A Sailboat (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10)
In My Secret Life
Learnin’ The Blues
Lilac Wine
Lucy In The Sky With Diamonds
Mary Pickford (2) (3) (4)
Mockingbird Song
Moon River
My Aphrodisiac I You
Nine Million Bicycles (2) (3) (4) (5)
On The Road Again (2)
Perfect Circle (2) (3) (4)
Piece By Piece (2)
Scary Films (2)
Shy Boy (2) (3)
Somewhere Over The Rainbow (Duet with Eva Cassidy) (2)
Spellbound
Spider’s Web (2) (3) (4)
Thank You, Stars (2) (3)
The Closest Thing To Crazy (2) (3) (4) (5) (6)
The Shirt Of A Ghost
Too Much Love Will Kill You (with Queen)
Two Bare Feet
What I Miss About You (2)

Oh, und eine „veränderte” Version von If You Were A Sailboat.

XTC

9. September 2008

Die Band XTC kenne ich erst seit den Gilmore Girls, beziehungsweise dem entsprechenden Soundtrack. Manchmal glaubt man gar nicht, dass diese Musik „schon so alt ist” und diese Band über so lange Zeit hinweg hörbar bleibt.

1978 White Music (Statue of Liberty)
1978 Go 2
1979 Drums and Wires (Ten Feet Tall)
1980 Black Sea (Generals and Majors)
1982 English Settlement
1983 Mummer
1984 The Big Express
1986 Skylarking (Earn Enough For Us, Dear God)
1989 Oranges & Lemons (Mayor of Simpleton)
1992 Nonsuch (The Disappointed)
Apple Box (= 1999 Apple Venus Volume 1 + 2000 Wasp Star (Apple Venus Volume 2) + Homespun + Homegrown) (I’m The Man Who Murdered Love, Greenman)

Statue of Liberty

Musik aus „Gilmore Girls”

3. September 2008

Man kann viel Negatives über „Frauen-Serien” (und sicher auch über Fernsehen im Allgemeinen) sagen, aber dennoch sind die „Gilmore Girls” zumindest eine reichhaltige Quelle an Hinweisen auf interessante Bücher, tolle Musik und gute oder furchtbare Filme.

www.starshollow.de enthält unter dem Punkt Lanes Musicstore eine Zusammenstellung aller Musiker, Bands oder Alben, die in „Gilmore Girls” angesprochen, besprochen oder angebracht werden. (Nebenbei gibt es natürlich auch Rorys Bücherecke, Lorelais Cinemathek und Sookies Kitchen.)

Auf heardontv.com sind Staffeln und Folgen einzeln anwählbar und man kann nicht nur bereits eingetragene, gehörte und erkannte Titel nachlesen, sondern auch zur Vervollständigung der Liste beitragen.

Die Seite www.gilmoregirls.org stellt unter Featured Music auch viele Lieder übersichtlich dar, mit der mittelmäßig hilfreichen Option, entsprechende Tonträger direkt zu kaufen. Hier reicht das Archiv aber gerade so in die vierte Staffel hinein.

Ein direkter Weg zum Ohrenschmaus wird von www.lastfm.de angeboten: Hier können einige der gespielten Lieder direkt angehört werden.
Z.B. Burning Down The House von den Talking Heads
oder Earn Enough For Us von XTC
oder So Says I von The Shins
oder There She Goes von The La’s
oder London Calling von The Clash.

Anna Ternheim

20. Mai 2008

From today I’ll change my priorities around
I’m no longer in command, and people say
I’m off solid ground and you’re to blame
But they don’t understand, people never do
It’s confusing, I don’t expect them to

It’s a new secret I have found

Today must have been one of the strangest days
I found a place where I could stay
And people say that it will kill me,
But they don’t understand
People never do, but it makes sense to me
To be senseless to change my plans for you

It’s a new secret I have found

And I’m off solid grounds for you

Anna Ternheim ist eine schwedische Sängerin, deren zumeist ruhige Musik bei YouTube probegehört werden kann. Um hier ungenannte Quellen zu zitiern: „zum Abschalten und Melancholieren” (die Autorin darf sich selbstverständlich selber offenbaren).

www.annaternheim.com
Songtexte
Interview bei Arte

Unplugged:
„You mean nothing to me anymore”
„Nights in Goodville”
„No Subtle Men”
„Girl Laying Down” (stripped down version), (2)

Musikvideos:
„Lovers Dream” (2)
„Girl Laying Down” (2) (3)
„Today is a good day” (2) (3)
„My secret”
„I’ll Follow You Tonight”
„To be Gone”
„Shoreline” (2)

Live:
„Shoreline” (2)
„Girl Laying Down” (2)
„Better Be”
„Lovers Dream” (2) (3)
„A French Love”
„To Be Gone” (2)
„Today is a Good Day” (2) (3)
„My Secret”
at Schubas: Part 1, Part 2
„Wedding Song”
„Halfway To Fiveponts”
„China Girl”
„Summer Rain”

Julia Fischer

22. April 2008

Vorgestern durfte ich wieder einmal Julia Fischer zuhören: abermals unter dem Dirigat von Yakov Kreizberg spielte sie dieses mal mit der Dresdner Philharmonie Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 (→ Programmheft zum Download).

Eine ausformulierte Meinung zum Konzert kann man hier finden (meine eigene findet noch keine Worte und ist zudem wenig fachkundig): „Vulkan mit Erdverbindung”.
Die Kritik der Sächsischen Zeitung bekommt man allerdings nur als Abonnent zu lesen.

Auch zu Julia Fischer hat YouTube wieder einen großen Vorrat an Musik:
Violinkonzert Nr. 3 von W. A. Mozart (KV 218) Satz 1 – Teil 1, Satz 1 – Teil 2, Satz 2, Satz 3; Caprice Nr. 16 von N. Paganini; Sarabande von J. S. Bach

Für überzeugte CD-Inhaber: bei Amazon gibt es eine Reihe Aufnahmen der Zusammenarbeit von Fischer und Kreizberg, so zum Beispiel Violinkonzerte 1, 2 & 5 von W. A. Mozart, Violinkonzerte 3 & 4 u.A. von W. A. Mozart, Violinkonzert u.A. von P. I. Tschaikowsky und Violinkonzert & Doppelkonzert von J. Brahms.

YouTube klassisch

21. April 2008

„Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.”

Yehudi Menuhin (englischer Violinist und Dirigent, 1916 – 1999)

Van Cliburn spielt Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1, Satz 3
Maria Callas singt „La Mamma Morta”
Plácido Domingo, José Carreras und Luciano Pavarotti singen Nessun Dorma
Leopold Stokowski dirigiert Nielsens Sinfonie Nr. 2
Dvoraks Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt”: Satz 1, Satz 2 – Teil 1, Satz 2 – Teil 2, Satz 3, Satz 4

Witze am Morgen

4. Dezember 2007


Sagt einer zum anderen, „Definiere einen eigenständigen Tarifvertrag.”
Sagt der andere, „Wie viele Wochen habe ich Zeit?”

Gehört auf MDR Figaro zwischen 7:00 und 8:00 Uhr am 04.12.2007.

Ensemble Erisioni

20. November 2007

An einem Freitag, den dreizehnten (im Juli diesen Jahres), durfe ich das Erisioni-Ensemble in der Dresdner Semperoper live erleben. Aufgeführt wurde eine Show namens Legends of the Storm.

Ein schöner Trailer hierzu ist auf YouTube zu finden:
Shatilis Asulo (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10).

Weitere YouTube-Links:
Show-Teile Acharuli (2) (3),
Chakrulo,
Khevsuri (2) (3) (4) (5),
Khorumi (2) (3),
Mkhedruli,
Narnari,
Osuri / Simdi (2),
Perkhuli (2) (3),
Salamurebi (2),
Svanuri (2),
???,
Old Tbilisi,
Kleine Trommler (2)
und das Finale.
(Svanuri und Shatilis Asulo sind meine Favoriten :).)

Außerdem: „Behind the Stage” (2).

Die Assoziation mit „Mickey Blue Eyes” ist das einzig Positive am so genannten Musikstück, das ich nicht unkommentiert lassen möchte. Der eher lockerlustige als bedrückende Mafiafilm (mit „Happy End”) mit Hugh Grant und Jeanne Tripplehorn, die ich eigentlich nur aus „Die Firma” als Tom Cruises Filmfrau kenne, ist in seinem Genre etwas fehl am Platz. Auf diese Idee kommt man sicher schon, wenn man den britischen Schnulzenkönig mitsamt seiner damaligen Schnulzenfrisur in der Titelrolle bemerkt. Dennoch ist die Tatsache, dass diverse private Fernsehkanäle den Film schon lange und immer wieder im Abendprogramm zeigen, kein Armutsbekenntnis, wie man eventuell hätte annehmen können.

Soviel zur Kategorie Sehen.
Was das Hören anbelangt: Jimi Blue – beziehungsweise Jimi Blue Ochsenknecht, wie man im entsprechenden Wikipedia-Artikel nachlesen kann – ist anscheinend ein neuer „Stern am Pophimmel”. Seine – Wikipedia nennt sie derart – Karriere beinhaltete bis vor kurzem ganze fünf Filme, zu denen „Die Wilden Kerle” 1 bis 4 zählen. Nun haben er und sicher auch die entsprechenden „Star”-Berater sich anscheinend berufen gefühlt, die Laufbahn mit etwas Musik zu unterstützen. Herausgekommen ist hierbei „I’m Lovin… (L.R.H.P.)”. Für Uneingeweihte sei angemerkt, dass die Abkürzung „Litte Red Hot Pants” darstellt, wodurch die „Männer”-Schublade, in die Herr Ochsenknecht Junior gerne gesteckt werden möchte, deutlich wird.

Das Lied ist … nun ja, es entspricht einfach nicht meinem Musik-Geschmack, was mich aber noch nicht zu einem Kommentar bewegen würde. Vielmehr kann Mr. O. nicht singen, was anscheinend auch durch wiederholte Versuche, die in einem Tonstudio üblich sein sollten, nicht – im wahrsten Sinne des Wortes – überspielt werden konnte. Das schief-Ziehen der sprichwörtlichen Schnute kann auch nicht über einen Mangel an Präsenz hinweg täuschen und der Text mitsamt allen „Yeah”s und „Oh”s ist einfach nicht diskutabel. Zugute halten sollte man Mr. O., dass wahrscheinlich weder Text noch Musik der eigenen Feder entstammen und dass sein zartes Alter noch eine Weiterentwicklung erlauben dürfte. Vielleicht kann er später auch ein Englisch vortäuschen, das wenigstens deutschsprachigen Ohren nicht sofort verschreckt.